ECHT liest die Spuren, die du ohnehin hinterlässt — Schlaf, Training, Kalender, Wege — und macht daraus Behauptungen über dich. Unverblümt. Dann widersprichst du. Genau dort, wo Daten und Selbstbild auseinandergehen, liegt das Interessante.
Im falschen Job, im falschen Rhythmus, in der falschen Umgebung. Nicht aus Dummheit, sondern weil Selbsteinschätzung notorisch unzuverlässig ist und niemand die eigenen Muster von innen sieht.
„Wie viele zusammenhängend freie Stunden hattest du letzte Woche?"
Geschätzt: neun. Gemessen: zweieinhalb. Ein einziger Block, Sonntagvormittag.
ECHT nutzt die dritte Quelle — und legt sie gegen die ersten beiden.
Jede davon kostet uns etwas — Bequemlichkeit, Nutzungszeit oder ein schöneres Verkaufsversprechen. Genau deshalb stehen sie hier.
Es gibt keine Punktzahl für dein Leben, keine Serie, nichts, das reißen kann. Sobald es eine Zahl gibt, optimieren Menschen die Zahl statt ihr Leben. Nur Feld-für-Feld-Diagnosen — und die einzige Zahl, die wachsen darf, misst, wie gut du dich selbst kennst.
Auswertung, Profil, Blutwerte, Stellenabgleich — alles lokal. Selbst das Job-Matching läuft rückwärts: Die Anzeigen kommen aufs Handy, dein Profil geht nie zum Server. Kein Unternehmen erfährt, dass du existierst, bis du selbst entscheidest.
Acht Verhaltenssignale, gemessen gegen deinen persönlichen Normalbereich — nicht gegen Bevölkerungsdurchschnitte. Die App weiß aus deiner Historie, welches Signal zuerst kippt. Bei den meisten Menschen ist der Sport der letzte, nicht der erste.
Nicht, was Menschen hilft — was dir geholfen hat. Jeder Versuch wird nach Wirkung, Latenz und Haltbarkeit erfasst und in seine Zutaten zerlegt. Erst dann wird er übertragbar. Auch die Versuche ohne Wirkung stehen drin: Ein Archiv ohne Nullen lügt.
Acht Alltagsszenen ohne ein Wort über Beruf oder Persönlichkeit. Alle Antwortmöglichkeiten sind sozial gleichwertig, sodass niemand die erwünschte Antwort erraten kann. Nach dem Test wird jede Szene vollständig aufgelöst — verdeckt während, offen danach.
ECHT meldet sich nie von selbst. Es gibt einen festen Termin: Sonntagabend, zwanzig Minuten. Eine App, die dir vorrechnet, dass du 3 Stunden 40 am Handy hängst, darf nicht selbst um deine Aufmerksamkeit kämpfen.
Danach steht ein Profil, das nicht auf Selbstauskunft beruht — und ein Vorhaben, dessen Messkriterium vorher feststeht.
Health, Kalender, Orte, Kontakte — jede Quelle einzeln, jede Ablehnung erlaubt. ECHT sagt dir bei jeder, was ohne sie leer bleibt. Und es sagt offen, dass die Bildschirmzeit von iOS an keine App herausgegeben wird.
Der verdeckte Situationstest, danach fünf Aussagen über dich — jede mit ihren Messwerten, jede widersprechbar. Widersprüche werden im Profil markiert; sie sind die wertvollsten Stellen.
Dreizehn Felder auf einer anatomischen Figur, jedes mit Passung und Klarheit. Dazu eine kausale Kette aus fünf belegten Beobachtungen — bei der du die Verbindungen beurteilst, nicht die Fakten.
Zwanzig Minuten: erst deine Einschätzung, dann die Messung, dann ein Wenn-Dann-Satz für die kommende Woche. War die Woche schwer, kürzt sich die Runde automatisch und lässt die Zahlen weg.
Nicht alles auf einmal — ein Pfad führt neue Nutzer durch die ersten vier.
Eine App, die Schlaf, Wege, Kontaktdichte und Laborwerte kennt, ist nur dann vertretbar, wenn sie nichts davon herausgibt. Deshalb liegt die gesamte Auswertung auf dem Gerät — nicht als Zugeständnis, sondern als Konstruktionsprinzip.
Normalbereiche, Frühindikatoren, Merkmalsprofil und Stellenabgleich werden lokal berechnet. Es gibt keinen Server, auf dem ein Profil liegen könnte.
Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO werden aus PDF auf dem Gerät gelesen und verlassen es unter keinen Umständen.
Stellenanzeigen werden aufs Gerät geladen und dort verrechnet. Kein Arbeitgeber sieht ein Profil, keine automatisierte Bewerberauswahl findet statt.
Vollständiger Export und endgültige Löschung sind eine sichtbare Hauptfunktion, kein verstecktes Untermenü.
Diese Grenzen stehen nicht im Kleingedruckten, sondern mitten in der App — an genau den Stellen, an denen sie zählen.
ECHT erkennt Abweichungen von deinen eigenen Gewohnheiten. Burnout und Depression sind ärztliche Diagnosen und hängen an Dingen, die kein Sensor sieht. Die App sagt das offen und nennt konkrete Anlaufstellen.
Zu Nahrungsergänzung gibt es keine Empfehlung und keine Dosierung. Aus den Werteverläufen entstehen Fragen für den Arzttermin — beantworten darf sie nur jemand mit Approbation.
Die Karte zeigt, welche Art von Nähe dir fehlt. Menschen vermittelt ECHT nicht. Beim Essen gibt es keine Kalorien, keine Zielgewichte und keine Bewertung von Mahlzeiten.
Ein Situationstest erklärt rund 25–35 % des tatsächlichen Verhaltens. Ein Wirkarchiv mit acht Fällen ist keine Studie. Beides steht so in der App — samt der Bilanz, wie oft die Frühwarnung danebenlag.
Die Demo läuft im Browser, ohne Konto, mit simulierten Daten eines 38-Jährigen mit Bürojob, der zu viel trainiert und zu lange arbeitet. Die Abläufe sind echt, die Zahlen nicht. Auf dem iPhone lässt sie sich über „Zum Home-Bildschirm" wie eine App installieren.
Demo starten →ECHT befindet sich in der Prototyp- und Nutzertestphase. Gesucht werden Kapitalgeber und Partner, die den langen Weg mitgehen — sowie technische Verstärkung für die native iOS-Umsetzung.
Für Unterlagen, Produktdemo oder ein Gespräch: Schreib uns mit dem Stichwort „Investor Relations".
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